Regeln und Verbände
In Deutschland bestehen mittlerweile viele Verbände, die sich am K-1 orientieren, jedoch eigene Interpretationen verwenden. Bekannte deutsche Verbände sind: W.F.C.A - I.K.B.O - W.K.A. - I.S.K.A. Im allgemeinen orientieren sich alle Verbände die K-1 anbieten am japanischen Vorbild und ähneln sich sehr.
Zusammenfassung der Regeln (stark gekürzte Fassung):
- Das Gewicht der Kämpfer muss gleich oder ähnlich sein. Es gibt Gewichtsklassen wie z.B. beim Boxen.
- Kämpfer sollten nach Möglichkeit ähnliches Niveau vorweisen können. Es wird die Kampfanzahl verglichen, jedoch verliert diese bei den Profis an Wert, während sie bei Anfängern als sehr wichtig und Hauptaugenmerk gilt.
- Jeder Kampf geht über drei oder fünf Runden, mit einer Rundenlänge von drei Minuten für die Profis, oder zwei Minuten für Anfänger. Variationen möglich.
- Der Kampf endet durch Knockout, Technischer Knockout, „Punkte“, „Disqualifikation“, „Unentschieden“, „Kampflos“ oder „Aufgabe“.
- Sowohl der Ringrichter als auch der Ringarzt haben volle Befugnisse, den Kampf zu beenden.
- Der Kampf wird von drei Kampfrichtern nach einem Zehn-Punkte-System bewertet. (Der Gewinner der Runde erhält zehn Punkte, der Verlierer neun oder weniger. Bei einem Unentschieden erhalten beide Kämpfer zehn Punkte.)
- Sollte nach drei Runden ein Unentschieden vorliegen, verfallen die Punkte, und es folgen eine zusätzliche Runde. Die Kampfrichter bewerten dann nur die zusätzliche Runde. Sollte nach den Zusatzrunden immer noch ein Unentschieden vorliegen, bewerten die Kampfrichter sogar die kleinsten Unterschiede und den Kampfrhythmus. Ein Kampf kann nur in einem Unentschieden enden, wenn beide Kämpfer zeitgleich zu Boden gehen und nicht wieder aufstehen.
- Es gilt die „Drei-Knockdown-Regel“. Dreimal zu Boden gehen in einer Runde resultiert in einem Technischer Knockout).
- Es gilt der „verbindliche Acht-Count“. Der Ringrichter muss bei jedem Knockout mindestens bis acht zählen.
- Es gilt der „stehende 8-Count“ (Der Ringrichter hat das Recht, einen Kämpfer als Knocked Out zu erklären, falls seine Verfassung zu gefährlich für die Fortführung des Kampfes scheint.)
- Ein Kämpfer kann nur in der letzten Runde von der „Glocke gerettet“ werden.
Altersklassen
Stichtag ist immer der 30. Juni eines Kalenderjahres in dem der Wettkampf abgehalten wird.
Kinder: Ein Kind, das 12 Jahre und noch nicht 13 Jahre alt ist am Stichtag kann in dieser Kategorie antreten. Der Veranstalter des Turniers muss die Repräsentanten aller Länder in der offiziellen Einladung über das Alterslimit für Kinder die am Turnier teilnehmen wollen informieren.
Jugendliche : Ein Jugendlicher der zwischen 12 und 17 (inklusive) Jahre alt ist am Stichtag kann in dieser Alterskategorie antreten.
Erwachsene: Ein Erwachsener der am Stichtag 18 Jahre oder älter ist kann in dieser Kategorie antreten. Jedoch darf er in nicht älter sein als: 35 Jahre für Vollkontakt, Kickboxen mit Low Kicks, Thai-Boxen, originale WKA Kickboxing Regeln (K-1), Knock Down Karate, und Sanda
Veterans: Ein Veteran der am Stichtag 35 Jahre oder älter ist kann in dieser Kategorie antreten. Es gibt keine Veteranen Kategorie für Vollkontakt, Kickboxen mit Low Kicks, Thai-Boxen, originale WKA Kickboxing Regeln (K-1), Knock Down Karate, und Sanda |